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Die Eternit AG ist Werkbundmitglied seit 1957. Im Jahr der Internationalen Bauausstellung in Berlin war Eternit mit Fassadentafeln, Wellplatten und Rohren an fast allen Bauten im Berliner Hansaviertel beteiligt. Und das Unternehmen errichtete ein eigenes Haus im Tiergarten an der Altonaer Straße: das heute unter Denkmalschutz stehende „Eternithaus“. Architekt und Werkbundmitglied Paul Baumgarten entwarf diese Ikone der Nachkriegsmoderne. Von ihm stammen auch die Entwürfe für das Eternit Gästehaus im Grunewald - aktuell mit großer Sorgfalt von den Architekten Gewers Kühn und Kühn renoviert - und zahlreiche Bauten auf dem Werksgelände in Berlin Rudow, vom Pförtnerhaus über die Kantine bis zu Rohstoffsilos und Werkshallen. In Heidelberg entwarf Werkbundmitglied Ernst Neufert den Masterplan und sämtliche Gebäude von der Industriehalle bis zur Hauptverwaltung für Eternit. Seit der Erfindung des Faserzements vor mehr als 100 Jahren hat der Werkstoff Architekten, Künstler und Designer inspiriert. Und umgekehrt hat Eternit sich inspirieren lassen. So gibt es eine traditionsreiche Geschichte des Zusammenwirkens mit weiteren Werkbundmitgliedern, u.a. Le Corbusier, Max Bill, Willy Guhl, Rudolf J. Schmitt, Konrad Wohlhage, Astrid Bornheim, Folke Hanfeld. Heute ist Eternit der führende Hersteller von Bauprodukten und -systemen für Dach, Fassade und Ausbau. Die Produkte finden schwerpunktmäßig Einsatz im Wohnungsbau, Einfamilienhausbau, Bürobau, öffentlichen und landwirtschaftlichen Bauten und in der energieeffizienten Gebäudesanierung. www.eternit.de
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